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Das Ende der Legende: Keine Tesla Model S und Model X mehr – Tesla räumt die Fabrikhallen für Optimus-Roboter

Elon Musk verabschiedet den Pionier des elektrischen Zeitalters in den wohlverdienten Ruhestand – das Zeitalter der Humanoiden bricht an.

Foto: Tesla

Tesla stellt die Produktion seiner beiden prestigeträchtigsten Modelle ein, um Platz für das ambitionierte humanoide Roboterprojekt Optimus zu schaffen.

Seien wir ehrlich, die Welt hat sich verändert. Tesla Model S im Jahr 2012 Als das Produkt als erstes vom Band lief, belächelten es die traditionellen deutschen Hersteller. typisch bayerischer ZynismusEr sagte damals: „Seht euch diese Amerikaner an, die spielen mit Laptop-Akkus.“ Heute lacht niemand mehr darüber. Das Model S hat die Automobilbranche nicht nur verändert; es hat sie grundlegend umgekrempelt, in den Müll geworfen und die Spielregeln neu geschrieben.

Im vergangenen Jahr haben wir in dem Artikel „TESLA wird bis 2030 keine Autos mehr herstellen“ genau dieses Szenario vorhergesagt.

Aber wie das alte Sprichwort sagt – oder vielleicht einfach nur Jeremy Clarkson Nach dem dritten Glas Gin – alles Schöne hat ein Ende. Elon Musk Tesla hat soeben bekannt gegeben, dass das Model S und sein geflügeltes Schwestermodell, das Model X, eingestellt werden. Nicht etwa, weil sie nicht mehr gut sind, sondern weil Tesla Platz für etwas benötigt, das zwar kein Lenkrad, aber zwei Beine und ein Metallhintern hat: den Optimus-Roboter.

Ehrenentlassung für den König der Beschleunigung

Foto: Tesla

Elon Musk In seinem typischen Stil erklärte er, es sei Zeit für eine „ehrenvolle Entlassung“. Und so war es auch. Tesla Model S PlaidDieser Dreimotoren-Bolide mit 760 kW (1.020 PS) ist nach wie vor ein Auto, das Ihre inneren Organe in ungeahnte Dimensionen versetzt. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h gelingt in nur 2,1 Sekunden (0–60 mph in 1,99 s). Seine Höchstgeschwindigkeit von 322 km/h (200 mph) war für die meisten Konkurrenten jahrelang eine unerreichbare Hürde.

Tesla-Modell S Er war es, der bewies, dass Elektroautos attraktiv, schnell und tatsächlich nützlich sein können. Mit einer Batteriekapazität von rund 100 kWh und einer Reichweite von über 600 km (373 Meilen) in den neuesten Versionen verstummte er all jene, die sich über Reichweitenangst beklagten.

Model X: Flügel, die in die Geschichte flogen

Foto: Tesla

Und dann wäre da noch das Tesla Model X. Ein Auto mit mehr technischen Spielereien als James Bond in seinen besten Zeiten. Seine Flügeltüren waren gleichermaßen genial wie völlig überflüssig – die perfekte Kombination für eine Lifestyle-Ikone. Trotz seines Gewichts beschleunigte die Plaid-Version in 2,6 Sekunden auf 100 km/h (0–60 mph in 2,5 Sekunden) – schneller als die meisten Ferraris, selbst mit Einkaufstüten und einem Labrador im Kofferraum.

Die jüngsten Updates im Jahr 2025 brachten eine etwas größere Reichweite – bis zu 566 km –, doch die Zahlen sprechen für sich. Im Jahr 2025 verkaufte Tesla über 1,6 Millionen Einheiten des Model 3 und Model Y, während die Model S, X und Cybertruck zusammen nur etwas über 50.000 Einheiten erreichten. In der kapitalistischen Welt, in der Elon Musk das Sagen hat, bedeutet das nur eines: Man kann sich dem Wandel nicht entziehen.

Die Zukunft ist menschenähnlich (und ein bisschen unheimlich).

Warum Luxuslimousinen bauen, wenn man eine ganze Roboterarmee erschaffen kann? Tesla plant, bis zu einer Million Optimus-Roboter pro Jahr zu produzieren. Die Fabrik in Fremont, Kalifornien, soll in einen futuristischen Inkubator für humanoide Roboter umgewandelt werden, die uns die lästigen Arbeiten abnehmen sollen.

„Wir bewegen uns tatsächlich auf eine Zukunft zu, die auf Autonomie basiert“, sagt Musk. Und auch wenn wir die Stille vermissen (ironisch, nicht wahr?), als das Model S an uns auf der Autobahn vorbeisauste, müssen wir zugeben, dass die Fahrt jeden Kilowatt wert war.

Fazit: Leb wohl, alter Freund

Ist das ein trauriger Tag? Vielleicht für all jene unter uns, die die klassischen Linien des Model S zu schätzen wissen. Es war stilvoll, technologisch fortschrittlich und in seiner Plaid-Variante unglaublich schnell. Das Model X? Nun ja, zugegeben, wir vermissen seine komplizierten Türen und die ständig piependen Sensoren vielleicht nicht so sehr, aber seinen Wagemut muss man anerkennen.

Tesla Die Marke bleibt mit dem Model 3, dem Model Y und dem umstrittenen Cybertruck bestehen, doch die Seele des Unternehmens schlägt sich im Optimus nieder. Die Preise für das neueste Model S in Europa liegen bei rund 95.000 €, während man für das Model X etwa 10.000 € mehr bezahlen muss. Wer ein Stück Automobilgeschichte besitzen möchte, das selbst Supersportwagen an der Ampel alt aussehen lässt, hat jetzt die letzte Chance.

Foto: Tesla

Mein Rat? Kaufen Sie sich einen gebrauchten Plaid, genießen Sie die rasante Beschleunigung und lächeln Sie dem Roboter zu, wenn er Ihnen in fünf Jahren auf dem Bürgersteig begegnet. Die Zukunft mag seltsam sein, aber langweilig wird es uns zumindest nicht.

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tesla.com

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