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Der neue BMW i3: Ist dies endlich ein Elektroauto, das sich nicht entschuldigen muss?

Die Bayern haben das Fahrrad wiederentdeckt – diesmal mit 800 Volt und 469 PS.

Novi BMW i3
Foto: BMW

Vergessen Sie alles, was Sie über elektrische BMWs dachten. Hier kommt die Neue Klasse – der neue BMW i3, der bis zu 900 km Reichweite verspricht und ein Design bietet, das nicht nur schön anzusehen ist, sondern auch ästhetisch ansprechend.

Seien wir ehrlich, die letzten Jahre waren in München ziemlich ereignisreich. Die BMW-Designer haben sich offenbar ein gefährliches Spiel geliefert – wer wagt es, die größten Nieren zu zeichnen? Wir haben mit einer Mischung aus Entsetzen und Faszination beobachtet, wie sie einst elegante Limousinen in aufgepumpte Hamster verwandelten. Doch in den Mauern des bayerischen Werks haben sie offenbar gelernt, dass man manchmal ganz unten ankommen muss, um mit voller Kraft wieder nach oben zu gelangen. Und hier ist er nun – der neue BMW i3, die erste treibende Kraft der Revolution namens Neue Klasse.

Foto: BMW
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Der neue BMW i3 ist nicht einfach nur ein weiteres Elektroauto, das versucht, Sie mit Intelligenz zu übertrumpfen und Ihnen gleichzeitig Ratschläge zum Schutz der Eisbären zu geben. Er ist ein technologischer Quantensprung, der unter dem Blechkleid Lösungen verbirgt, die selbst die größten Tech-Mogule im Silicon Valley vor Neid erblassen lassen würden. Er ist ein Auto, das versucht, das größte Rätsel des Elektrozeitalters zu lösen: Wie baut man ein Fahrzeug, das gleichzeitig rohe Kraft und große Reichweite bietet und nicht aussieht wie Seife, die zu lange in der Badewanne gelegen hat?

Ein Herz voller Freude und Kraft für das 21. Jahrhundert – der neue BMW i3

Beginnen wir dort, wo BMW seit jeher glänzt – mit roher Kraft, gepaart mit deutscher Präzision. Das erste Modell, das vom Band rollt, ist der BMW i3 50 xDrive. Der Allradantrieb wird von zwei Elektromotoren der sechsten Generation mit einer Systemleistung von 345 kW (469 PS) und einem Drehmoment von 645 Nm erzeugt. Falls Sie diese Zahlen noch nicht überzeugt haben, sei Ihnen gesagt, dass das gesamte System von einem Supercomputer gesteuert wird, den München – vielleicht etwas zynisch – als „Herz der Freude“ bezeichnet hat.

Foto: BMW
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„Dieses Auto braucht kein Benzin, um Ihr Adrenalin in Wallung zu bringen. Es braucht nur Ihren Mut und eine Kurve“, so die Ingenieure. Das digitale Gehirn arbeitet zehnmal schneller als jedes Vorgängersystem. Das bedeutet, das Auto reagiert auf Ihre Befehle schneller, als Sie überhaupt merken, dass Sie abbiegen wollen. In Kombination mit der neuen fünfstufigen Hinterachsfederung und dem optionalen adaptiven M Fahrwerk verspricht es ein Fahrgefühl, das Erinnerungen an die goldenen Zeiten des 3er weckt – nur eben ohne den Lärm und den Benzingeruch, der Ihren Nachbarn stören könnte.

Verabschieden Sie sich von Leistungsangst (und Ihren Nerven)

Für alle, die beim Anblick der Akkuanzeige in Panik geraten – ähnlich wie wenn der Lieblingswhisky in der Bar ausverkauft ist –, gibt es beim i3 beruhigende Neuigkeiten. Dank neuer runder Akkuzellen und verbesserter Aerodynamik verspricht BMW eine Reichweite von bis zu 900 km (559 Meilen) nach WLTP-Standard. Damit kommen Sie locker halb Europa entlang, ohne ins Schwitzen zu geraten oder hektisch nach Ladestationen suchen zu müssen.

Und wenn der Akku nach einer langen Fahrt endlich leer ist? Hier kommt die 800-Volt-Technologie ins Spiel. An ultraschnellen Ladestationen mit bis zu 400 kW benötigen Sie nur 10 Minuten, um zusätzliche 400 km Reichweite zu gewinnen. Das reicht gerade, um an der Tankstelle einen doppelten Espresso zu bestellen, ihn zu trinken und festzustellen, dass Sie Ihre Geldbörse im Auto vergessen haben. Darüber hinaus bietet der i3 bidirektionales Laden (V2H/V2L). Das bedeutet, dass Ihr Auto Ihr Haus mit Strom versorgen oder auf einer luxuriösen Fahrt aufs Land einen Elektrogrill für ein saftiges Steak betreiben kann.

Foto: BMW

Design: Endlich etwas für uns Erwachsene

Designtechnisch besinnt sich der i3 auf seine Wurzeln, präsentiert sich aber futuristisch und fast schon Science-Fiction-mäßig. Vergessen Sie die wuchtige Erscheinung; dieser Sportwagen besticht durch sein modernes „2,5-Box“-Design, einen langen Radstand von 2.897 mm und kurze Überhänge, die ihm eine athletische Statur verleihen. Die markante „Haifischnase“-Frontpartie vereint die ikonischen vier Augen zu einem einzigen digitalen Lichtband. Er wirkt klar, dynamisch und – vor allem – sofort als echter BMW erkennbar.

Der Einstieg in den neuen i3 ist wie der Sprung von einer alten, verstaubten Bibliothek in ein minimalistisches Loft mitten in Tokio. Vergessen Sie die Unmengen an Knöpfen, die an ein Boeing-747-Cockpit erinnern; die Bayern haben sich endlich für eine strikte Digitalisierung entschieden. Die klassischen Instrumente, die uns jahrzehntelang auf den Blick durchs Lenkrad beschränkten, sind verschwunden. Stattdessen gibt es BMW Panoramic Vision – einen gestochen scharfen Informationsstreifen, der sich über die gesamte untere Breite der Windschutzscheibe erstreckt und direkt im Sichtfeld liegt. In der Mitte schwebt ein riesiges, 17,9 Zoll großes Zentraldisplay, leicht zum Fahrer geneigt, denn BMW weiß, wer in diesem Auto das Sagen hat. Abgerundet wird das Erlebnis durch künstliche Intelligenz mit Amazons Alexa+; wenn Sie sich bei ihr über die Hitze beschweren, senkt sie nicht nur die Temperatur, sondern tut dies mit einer Eleganz, die ihresgleichen sucht.

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Doch es geht nicht nur um die Pixel; die Materialien sind nachhaltig und dennoch überraschend hochwertig. Aus recycelten Fischernetzen wurden Stoffe gefertigt, die sich besser anfühlen als viele Lederarten, und die stimmungsvolle Beleuchtung vermittelt abends das Gefühl, in der VIP-Loge von Berlins angesagtestem Club zu sitzen. Hier hört Technologie endlich auf, lästig zu sein, und wird zu einem unsichtbaren, hochqualifizierten Assistenten.

Fazit: Ein Auto, das wir tatsächlich besitzen wollen.

Der BMW i3 ist nicht nur ein kurzlebiger Öko-Trend für alle, die ihre Umweltfreundlichkeit zur Schau stellen wollen. Er ist ein ernstzunehmendes Fahrzeug, dessen Zierelemente aus recycelten Fischernetzen und dessen Felgen aus 70 % recyceltem %-Aluminium gefertigt sind, ohne dabei an bayerischem Prestige einzubüßen, das wir von BMW gewohnt sind. Die Produktion in München startet offiziell im August 2026, die ersten Fahrzeuge kommen im Herbst desselben Jahres auf die Straße.

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Obwohl der offizielle Preis weiterhin ein Geheimnis ist (für das Einstiegsmodell dürfte er bei etwa 65.000 € liegen), ist eines klar: BMW Der i3 mit seinen 469 PS und seiner schier endlosen Reichweite setzt neue Maßstäbe. Wenn er auch nur halb so gut fährt, wie die technischen Daten versprechen – und glauben Sie mir, BMW enttäuscht in Sachen Fahrdynamik selten –, dann hat die Konkurrenz ein ernsthaftes Problem. Die Bayern sind zu dem zurückgekehrt, was sie am besten können: Fahrmaschinen bauen, die man tatsächlich gerne in der Garage parkt und den Sonnenuntergang genießt. elektrische Zukunft, was endlich vielversprechend aussieht.

Kennzahlen: BMW i3 50 xDrive

Spezifikation Wert
Systemleistung 345 kW (469 PS)
Systemdrehmoment 645 Nm (476 lb-ft)
Höchstgeschwindigkeit 225 km/h (140 mph)
Beschleunigung 0-100 km/h 4,1 Sekunden
Maximale Reichweite Bis zu 900 km (559 Meilen) WLTP
DC-Schnellladen Bis zu 400 kW (800-V-Architektur)
Batteriekapazität ~100 kWh (netto)
Ladegeschwindigkeit 400 km in 10 Minuten
Fahrzeuglänge 4.760 mm (187,4 Zoll)
Abstand 2.897 mm (114 Zoll)

Mehr Informationen

bmw.com

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