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Amerikaner verhängen Zölle in Höhe von 25% auf ausländische Autos – Trump macht seine Drohung wahr: Dies stellt eine ernste Bedrohung für europäische Hersteller dar

Der amerikanische Präsident bringt den globalen Automarkt erneut in Aufruhr.

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Foto: Jan Macarol / OpenAI

Donald Trump führt eine neue Autobombe ein: 25%-Zölle auf ausländische Autos, die nicht in den USA montiert werden. Es tritt am 2. April in Kraft. Panik oder Chance?

Donald Trump steht erneut im Rampenlicht der Automobilwelt. Diesmal mit einem neuen Durchführungsverordnung, unterzeichnet am Mittwoch, 26. März, mit der Ankündigung 25 % Zoll auf alle außerhalb der USA montierten Autos. Die anzuwendende Maßnahme ab 2. Aprilhat ein klares Ziel: „Die amerikanische Autoindustrie zu stärken“ und – wie Trump selbst sagte – „sie erfolgreicher zu machen als je zuvor.“ Also 25% Zölle auf ausländische Autos ab 2. April.

Solche Maßnahmen sind in Trumps politischem Repertoire nicht neu, doch diesmal handelt es sich um den bislang schärfsten Eingriff in den Automarkt. Jedes Fahrzeug, das nicht auf US-amerikanischem Boden montiert wurde, wird auf dem US-Markt 25 % zusätzlich kosten. Und das ist keine bedingte Drohung – der Präsident behauptet, die Maßnahme werde in Kraft treten permanent, zumindest bis zum Ende seiner Amtszeit.

Bisher? Viel erträglicher.

Um den neuen Tarif in den Kontext zu setzen: Die USA importierten bisher Autos aus der EU mit einem Zoll von 2,5 Prozent auf Personenkraftwagenund mit 10 % Zoll auf leichte Lastkraftwagen und Sattelschlepper. Dies bedeutet, dass es neuer Tarif zehnmal höher für Personenkraftwagen aus Europa – und wird deren Preis erheblich beeinflussen.

Zum Vergleich: EU besteuert US-Fahrzeuge mit 10 % Zoll, das seit langem von den USA kritisiert wird, da es ein Ungleichgewicht darstellt. Trump hatte in der Vergangenheit damit gedroht, „die Rechnung zu begleichen“ – und nun ist dieser Moment offenbar gekommen.

100 Milliarden und eine Steuererleichterung für „Made in USA“

Trump prognostiziert, dass die neuen Zölle dem US-Haushalt Einnahmen bringen werden 100 Milliarden Dollar zusätzliche Einnahmen. Darüber hinaus ist es bestrebt sicherzustellen, dass amerikanische Kunden Steuergutschrift für den Kauf von in den USA hergestellten Fahrzeugen. Der Vorschlag muss noch durch den Kongress, aber wenn er angenommen wird, wird er Autokreditzinsen für inländische Fahrzeuge sind steuerlich absetzbar.

Damit will Trump die Inlandskäufe fördern und den Trend umkehren, dass amerikanische Käufer überwiegend zu europäischen, japanischen und koreanischen Modellen greifen.

Foto: Jan Macarol / Open AI

Wer wird die Konsequenzen spüren? Alle. Amerikaner auch.

Die Auswirkungen werden global sein. Die Preise für Autos aus Deutschland, Japan, Südkorea und anderen Ländern werden denen auf dem US-Markt entsprechen zwangsläufig höher. Zu den Betroffenen zählen unter anderem: High-End-Fahrzeuge (BMW, Mercedes-Benz, Audi, Lexus) sowie Massenmodelle, wie etwa der Toyota RAV4, Hyundai Tucson oder Kia Sportage.

Die Verwirrung entsteht, wenn wir uns "amerikanische" Autos ansehen, die nicht vollständig in den USA montiert. Beispiel? Chevrolet Silverado, die aus Fabriken in den USA und Mexiko stammen, oder Ford Maverick, das vollständig in Mexiko hergestellt wird. Auch diese Modelle geraten unter das Zollmesser, wenn sie die Bedingungen der „inländischen Produktion“ nicht erfüllen.

Autoteile: Die weiche Grauzone der Gesetzgebung

Trump versprach, dass Amerikanische Autoteile Auch bei einer Mitnahme und Rückführung als Teil des Fahrzeugs ins Ausland fallen keine zusätzlichen Steuern an. Aber Vorsicht: Wenn diese Teile in einem Fahrzeug verwendet werden, das außerhalb der USA montiert wurde, Gesamtfahrzeug erhält 25 % Aufschlag. Die Industrie warnt, dass dieser Teil schwer zu kontrollieren sein wird, da globale Lieferketten heute extrem komplex.

Reaktionen der Branche: von Schock bis Wut

Die Reaktionen sind keine Überraschung. Toyota Toyota äußerte sich „zutiefst enttäuscht“ über die Maßnahme, die auch amerikanische Arbeitnehmer treffen werde – Toyota hat mehrere Fabriken in den USA. BMW warnt, dass Zölle die Produktion in ihrem Werk in South Carolina beeinträchtigen könnten, wo sie auch SUVs für den US-Markt herstellen.

Europäische Kommission hat bereits Bedenken geäußert und vorhergesagt, dass die Umsetzung zu Gegenmaßnahmen. Ebenfalls Welthandelsorganisation (WTO) könnte zum Schauplatz von Rechtsstreitigkeiten zwischen den USA und anderen Fahrzeug produzierenden Ländern werden.

Europäische Automobilhersteller haben einen erheblichen Anteil am US-Markt, wobei die USA der größte Exportmarkt für die europäische Automobilindustrie sind. Im Jahr 2023 exportierten europäische Hersteller Fahrzeuge und Teile im Wert von 56 Milliarden Euro in die USA. Die gesamte europäische Automobilindustrie unterstützt 13,8 Millionen Arbeitsplätze, was 6,1 % der Gesamtbeschäftigung in der EU entspricht. ​

Deutschland ist als größter Automobilhersteller Europas in besonderem Maße vom amerikanischen Markt abhängig. Im Jahr 2024 gingen 24 % der deutschen Exporte außerhalb der EU in die USA.

BMW gehört zu den europäischen Herstellern sich auf dem amerikanischen Markt hervorzutun. In den letzten Jahren hat BMW rund 225.000 Fahrzeuge im Wert von über 10 Milliarden Dollar in die USA exportiert. ​

Der genaue Anteil der Verkäufe europäischer Hersteller auf dem US-Markt im Vergleich zu ihren weltweiten Verkäufen ist aus den verfügbaren Quellen nicht eindeutig ersichtlich. Es ist jedoch klar, dass der US-Markt ein wichtiges Segment für europäische Automobilhersteller darstellt, insbesondere für deutsche Marken wie BMW.

Für einzelne Hersteller wie BMW, Mercedes BenzFür Audi und Volvo stellt der US-Markt einen noch größeren Anteil ihrer Exportstrategie dar. Bei einigen Premiummarken beträgt der Umsatzanteil in den USA bis zu 15–20 % ihres weltweiten Umsatzes. Dies gilt insbesondere für Marken mit Produktionsstätten in den USA, wie etwa BMW in Spartanburg, da hier Zollgebühren umgangen und eine wettbewerbsfähigere Preispolitik verfolgt werden kann.


Fazit: Der Preis des Nationalismus und der globalen Abhängigkeit

Trumps Vorgehen ist politisch eindeutig, wirtschaftlich jedoch riskant. Auf den ersten Blick ist dies ein logischer Schritt im Hinblick auf den Schutz der amerikanischen Industrie, aber in Wirklichkeit kann es dazu führen, Kettenreaktionwas sich auswirken wird Käufer, Hersteller und Händler – sowohl in den USA als auch weltweit.

Amerikaner werden für viele Autos bezahlen deutlich mehrund die Hersteller werden gezwungen sein, Produktionsprozesse neu organisieren – was weder schnell noch billig ist. Vor allem scheinen die Folgen der Maßnahme weniger vorhersehbar als Trump selbst – was an sich schon Anlass zur Sorge gibt.

Wenn Sie also über den Kauf eines Autos mit europäischem Stammbaum nachdenken und in den USA leben, könnte jetzt der richtige Zeitpunkt sein. Ab dem 2. April könnte Ihr Traum-Audi, BMW oder Mercedes ein eine viel teurere Fantasie.

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