Die Make-up-Trends 2026 läuten eine neue Ära ein. Nach Jahren der Zurückhaltung, in denen Glanz, Natürlichkeit und minimalistische Korrekturen dominierten, verabschiedet sich dieses Jahr von der neutralen Farbpalette und lädt uns in eine Ära des Maximalismus ein. Es ist eine neue Ästhetik, die nicht nach Bestätigung sucht, sondern sie selbstbewusst verkörpert. Farbe ist nicht länger nur ein Accessoire – sie ist Ausdruck eines Statements. Und es schadet nicht, wenn dieses Statement Glitzer, einen matten Lippenstift und einen tiefdunklen Lidstrich beinhaltet.
Bilden Trends 2026: Make-up ist 2026 nicht mehr nur Teil der Beauty-Routine, sondern Ausdruck der Persönlichkeit. Es ist kein Filter mehr, den man braucht, denn man malt es sich buchstäblich ins Gesicht. Es ist eine Performance, die jeden Tag, vor jedem Spiegel, vor jeder Selfie-Kamera stattfindet. Von eisig-schimmernden Looks bis hin zu fast schon theatralischen Lippenkonturen – dieses Jahr ermutigt uns, Grenzen zu überschreiten, Regeln zu brechen und wieder Spaß zu haben. Und ja, auch über die Augenbrauenlinie hinaus.
Make-up-Trends 2026
1. Die Rückkehr des coolen Glamours: Smokey Eyes in kühlen Tönen
Smokey Eyes sind dieses Jahr total angesagt. Der klassische Smokey-Eye-Look präsentiert sich in neuen Tönen wie Stahlgrau, Marineblau, kühlem Lila und Silber – als hätte man den Blick in einen eisigen Nebel gehüllt. Statt der warmen Braun- und Bronzetöne, die in den letzten Jahren dominierten, stehen nun kühle Eleganz und raffinierte Kontraste im Vordergrund.
Der Auftrag kann sanft verwischt oder mit der Präzision eines Grafikstifts strukturiert werden – entscheidend ist, dass die Augen die Geschichte erzählen. Durch das Kombinieren verschiedener Texturen, das Spielen mit unterschiedlichen Finishes (matt, metallisch, glänzend) und dramatische Wimperntusche entsteht ein unvergesslicher Look.
2. Eisiges, frostiges Make-up: Eisige Romantik mit digitalem Glanz
Glitzer, perlmuttartige Reflexe und eisblaue Farbtöne stehen wieder im Rampenlicht – mit einem neuen, hochmodernen Ansatz. Eisig-frostig Das Make-up wirkt nicht mehr nostalgisch, sondern futuristisch und ätherisch. Die Augenlider sind mit lichtreflektierenden Pigmenten – kühlem Silber, zartem Opal und glasigem Blau – gefärbt, die zusammen wie flüssiges Licht erscheinen.
Glanz dominiert die Lippen: von gefrorenen Rosatönen bis hin zu glasig-transparenten Nuancen. Die Textur ist wichtig – keine dicken Glitzerschichten mehr, sondern ein subtiler Schimmer mit fast 3D-Effekt.
3. Schokoladenlippenstift mit einer ausgeprägten Kante: Eine unverkennbare Hommage an die Neunziger.
Wenn die 90er Jahre das Zeitalter der Supermodels waren, R'n'B Nach den Zeiten von Div- und VHS-Kameras war schokoladenbrauner Lipliner ihr Markenzeichen. Und dieses Jahr? Ein triumphales Comeback. Ein unverwischter, scharf definierter Rand in Kakao-, Espresso- oder Dunkelbrauntönen umrahmt die weichen, oft helleren Lippeninnenseiten – in Pfirsich-, Nude- oder Rosatönen.
Das ist kein Fehler. Das ist Ästhetik. Der Effekt ist ausdrucksstark, selbstbewusst und nostalgisch zugleich. Perfekt für kalte Wintertage, wenn man einen Kontrast zwischen der kalten Luft und dem warmen, satten Ton der Lippen wünscht. Der Schlüssel: Die Linie sollte klar, aber nicht hart sein. Das Geheimnis? Ein sehr präziser Lipliner und ein Hauch Lippenbalsam oder Gloss für einen weichen, kunstvoll fließenden Übergang.
4. Hautdünne Augenbrauen: Der dünnste Bogen der Stadt
Ja, die berühmten „Zweistrich-Augenbrauen“ sind zurück. Doch mit etwas mehr stilistischer Distanz und Reife. Die dünnen, definierten Brauen der 90er-Jahre feiern ein Comeback, nachdem jahrelang dicke, wild ungepflegte Brauen im Trend waren. Die heutige Interpretation ist jedoch raffinierter: skulpturaler, weniger extrem.
Experten empfehlen die Verwendung von Mikro-Stiften und Gels, um eine präzise Linie zu ziehen, die weder gezwungen noch übertrieben gestylt wirkt. Dieser Look bringt das Gesicht zum Strahlen, öffnet die Augen und – seien wir ehrlich – verleiht ihm jene subtile Dramatik, die dichte Augenbrauen einfach nicht erreichen können.
5. Düsterer Grunge: Wenn Make-up zur Stimmung wird
In diesem Jahr ist Make-up nicht nur optisch – es ist StimmungDer Grunge-Stil feiert sein Comeback in einer raffinierteren Version: verschwommene Linien, cremiger Eyeliner, ein betonter unterer Wimpernkranz und satte, dunkle Lippenfarben. Statt Chaos suchen wir nach … geordnete Auflösung – ein Look, der dramatisch und gleichzeitig raffiniert ist.
Das Wichtigste? Freiheit. Keine Regeln, keine Grenzen. Schwarzer Eyeliner verläuft, der Lippenstift darf leicht verschmiert sein, die Haut ist nicht makellos, aber sie ist menschlich. Es ist eine Rebellion gegen die „saubere“ Ästhetik der vergangenen Saisons – und die perfekte Gelegenheit, deine dunklere, geheimnisvollere Seite auszudrücken.
6. Sanfte, matte Texturen: Die Velvet Revolution
Matt ist zurück – aber nicht mehr so trocken und rissig wie früher. Die neue Generation matter Make-up-Produkte ist weich, feuchtigkeitsspendend und luxuriös. Lippenstifte sind hochpigmentiert und dennoch angenehm zu tragen. Lidschatten verblenden sich wie Pastellkreide auf Leinwand. Selbst Rouge erhält ein mattes Finish mit samtiger Textur, das sanfte Eleganz verleiht.
Matt bedeutet nicht länger hart und ausgetrocknet, sondern luxuriös und strukturell. Es ist ein Matt, das dezent wirkt – nicht aufdringlich.
7. Barocker Blitz: „Marie Antoinettes“ Erröten und die Ästhetik der Malerei
Rouge ist in diesem Jahr der absolute Make-up-Trend. Verspielt, hoch auf den Wangenknochen, in Nuancen, die an Rokoko-Porträts erinnern. Beere, Pfirsich, Rosa – alles ist erlaubt. Je mehr, desto besser. Stylisten nennen es „Marie-Antoinette-Rouge“, weil es eine luxuriöse, gesunde Dekadenz ausstrahlt – der perfekte Kontrast zum Grau des Winters.
8. Samtige Haut, die nicht mehr glänzt
Der Trend zu glänzender, fast nasser Haut ist vorbei. Der neue Trend? Samtige Leuchtkraft. Die Haut wirkt weiterhin frisch und strahlend, aber mit einem weicheren, natürlicheren Finish. Leichte, aber pflegende Formeln kommen zum Einsatz – flüssige Foundations, cremige Rouge und gezielt eingesetzter Concealer. Das Ziel ist eine Textur, die an Haut nach einer erholsamen Nacht und einer Tasse Matcha-Tee erinnert – weich, leuchtend, aber ohne Glitzer.
Make-up-Trends 2026: Make-up wird zum Mode-Manifest
Make-up im Jahr 2026 ist kein Trend – es ist ein Lebensgefühl, eine Kunstform und Ausdruck der eigenen Identität. Von coolen Smokey Eyes bis zu eisigen Lippen, von schokoladenbraunen Konturen bis zu Grunge-Looks – diese Saison verlangt Mut. Trau dich, romantisch, düster, glitzernd, extravagant zu sein – denn dieses Mal gilt: Mehr ist nicht mehr. Mehr ist alles.
Wenn du das nächste Mal in den Spiegel schaust, wundere dich nicht über die Eisfee mit dramatischem Eyeliner und schokoladenbraunen Lippen. Das bist du. Das Jahr 2026 ruft – antworte mit dem Pinsel.






