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Mansory Koenigsegg Jesko: Wenn Perfektion einen bösen Carbon-Zwilling bekommt

1.600 Pferde in apokalyptischer Kleidung.

Mansory Koenigsegg Jesko
Foto: Mansory

Sind Sie jemals aufgewacht und dachten: „Mein 1.600 PS starker schwedischer Hypercar ist zu unauffällig“? Wohl kaum. Aber Mansory hat sich genau diese Frage gestellt. Und so entstand der Mansory Koenigsegg Jesko.

Seien wir ehrlich. Verbessern. Königsegg Jesko Das ist, als würde man versuchen, Michelangelos David mit Klebeband und einem Filzstift zu reparieren, weil man ihn für „nicht dramatisch genug“ hält. Christian von KönigseggEin Mann, der vermutlich in Binärcode träumt und Kühlmittel zum Frühstück trinkt, hat ein Auto geschaffen, das die Gesetze der Physik außer Kraft setzt. Und dann kamen die Jungs von Mansory, die bekannt dafür sind, Subtilität als persönliche Beleidigung zu empfinden, und sagten: „Ja, aber was wäre, wenn es noch … auffälliger wäre?“ Das Ergebnis ist Mansory Koenigsegg JeskoEin Auto, das keiner Vorstellung bedarf, denn der Motorenklang spricht Bände, schon drei Kilometer bevor man es sieht. Nichts für Schüchterne. Ein Auto für alle, denen Batmans Batmobil zu konservativ ist.

Foto: Mansory
Foto: Mansory

Herz des Biestes: Ingenieurspoesie auf Steroiden

Zum Glück – und das meine ich absolut ernst – hat Mansory den Motorraum nicht verändert. Manche Dinge sind heilig. Unter all dem neuen „Make-up“ steckt immer noch der 5,0-Liter-Biturbo-V8-Motor, ein technisches Meisterwerk.

Mit normalem Benzin leistet er 955 kW (1.280 PS). Aber mal ehrlich: Wer sich dieses Auto kauft, spart nicht am Sprit. Tankt man E85-Bioethanol, erwacht das Biest zum Leben und entfesselt unglaubliche 1.193 kW (1.600 PS).

Die Zahlen, die du kennen musst, um der König der Bar zu sein:

  • Drehmoment: 1.500 Nm (1.106 lb-ft) bei 5.100 U/min. Das reicht wahrscheinlich aus, um die Erdrotation wieder in Gang zu setzen, falls sie zum Stillstand gekommen wäre.
  • Beschleunigung 0-100 km/h (0-62 mph): Weniger als 2,5 Sekunden.
  • Höchstgeschwindigkeit: Theoretisch über 480 km/h (300 mph). Ich sage theoretisch, weil Ihnen eher die Straße oder der Mut ausgeht, als dem Auto der Motor ausgeht.
  • Das Besondere an diesem Motor ist, dass er kein Schwungrad hat. Dadurch dreht er sich blitzschnell, und sein Geräusch erinnert an den Kampf zweier Kettensägen mit einem Düsenjet.
Foto: Mansory
Foto: Mansory

Ein gedankenlesendes Getriebe

Die Kraftübertragung erfolgt über Koenigseggs 9-Gang-LST-Getriebe (Light Speed Transmission). Vergessen Sie Doppelkupplungen. Dieses Getriebe hat sieben Kupplungen. Ja, sieben. Das ermöglicht blitzschnelle Gangwechsel und das Überspringen jedes Ganges (z. B. vom 7. in den 4.) ohne Wartezeit. „Bis Sie merken, dass Sie den Schalthebel betätigt haben, ist das Auto bereits zwei Gänge höher und 100 Meter voraus.“

Mansorys Handschrift: Kohlenstofforgie

Was hat Mansory also gemacht? Sie haben dem Wagen ein neues Aussehen verpasst. Ihr Designansatz war schon immer: „Mehr ist mehr.“ Die Karosserie wurde mit einem kompletten Aerodynamikpaket aus geschmiedetem Carbon versehen. Die Front-Canards, der massive Heckdiffusor und die Seitenschweller sind mehr als nur Dekoration – obwohl man bei Mansory nie genau weiß, wo die Aerodynamik aufhört und das künstlerische Ego anfängt. Der Wagen sieht aus, als käme er direkt aus dem Jahr 2077, einer Welt, in der die Straßen aus Glas bestehen und es keine Verkehrsregeln gibt.

Der Innenraum? Wer skandinavischen Minimalismus erwartet hat, wurde enttäuscht. Mansory hat seine Carbon-Schalensitze eingebaut und den Innenraum mit einer auffälligen Kombination aus Leder und Alcantara ausgestattet. Die Farbakzente sind kräftig, die Nähte präzise. Geschmackvoll? Darüber lässt sich streiten. Beeindruckend? Absolut.

Foto: Mansory
Foto: Mansory
Foto: Mansory
Foto: Mansory

Geschichte und Kontext: Der Geist des Flughafens

Um dieses Auto zu verstehen, muss man seine Ursprünge kennen. Koenigsegg hat seinen Sitz in Ängelholm, Schweden, in einem ehemaligen Hangar einer Jagdfliegerstaffel. Daher ziert das „Ghost“-Symbol die Heckscheibe all ihrer Fahrzeuge. Der Mansory Jesko bewahrt diesen Geist, hat ihm aber ein Tattoo und Boxershorts verpasst. Der Jesko ist eine Hommage an Christians Vater, Jesko von Koenigsegg, der mit seinen Ersparnissen das Unternehmen aus einer schwierigen Zeit rettete. Es ist ein Auto mit Seele, auch wenn Mansory versucht hat, es in einen Dämon zu verwandeln.

Fazit: Die Absurdität, die wir lieben müssen

Mansory Koenigsegg Jesko Dieses Auto braucht die Welt nicht. Es ist zu laut, zu breit, zu leistungsstark und unverschämt teuer. Sein Preis? Wahrscheinlich irgendwo über 4 Millionen Euro (4,3 Millionen Dollar). Wer danach fragen muss, kann es sich nicht leisten.

Doch genau darin liegt der Zauber. In einer Zeit, in der wir in stumme, sterile, selbstfahrende Elektrokästen gezwungen werden, bildet der Mansory Jesko die goldene Mitte. Er zelebriert den Überfluss. Er beweist, dass die Menschheit immer noch Dinge erschaffen kann, die keinen anderen Zweck erfüllen, als unsere Herzen höherschlagen zu lassen und uns Tränen lachen zu lassen.

Hättest du es gern? Sofort. Aber ich würde es weit vom Bordstein entfernt parken. Dieser CO2-Ausstoß ist mehr wert als mein Haus.

Mehr Informationen

mansory.com

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