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Die neue Fujifilm instax WIDE 400 in Jet Black: Warum dieses riesige Stück schwarzer Kunststoff besser ist als ein 1.500 € teures Smartphone

Groß, gewagt und endlich in elegantem Schwarz

Foto: Fujifilm

Betrachten Sie einmal das Gerät, auf dem Sie diesen Artikel lesen. Es kostet wahrscheinlich mehr als ein durchschnittlicher Gebrauchtwagen aus den 90er-Jahren, verfügt über eine Rechenleistung, die die gesamte Apollo-11-Mission in den Schatten stellen würde, und eine Kamera, die mithilfe künstlicher Intelligenz einen sonnigen Tag in völliger Dunkelheit heraufbeschwört. All das ist natürlich wunderbar, technisch perfekt, steril und … todlangweilig. In einer Welt, in der jede unserer Erinnerungen digital korrigiert und mit mindestens drei Filtern geglättet wird, erscheint es geradezu verrückt, ein halbes Kilo analoge Technik mit sich herumzutragen. Es ist fast so, als würde man sich entscheiden, mit einem lauten, stinkenden V8-Benziner ohne Servolenkung zum morgendlichen Meeting zu fahren, anstatt mit einem eleganten Elektro-Crossover.

Bevor Sie aber endgültig die Augen verdrehen und mich als technologischen Dinosaurier bezeichnen, lernen Sie mich kennen Fujifilm instax WIDE 400™ in einem völlig neuen Tiefschwarz Schwarz. Es ist ein riesiges, lautes und völlig unvollkommenes Gerät, das weder WLAN noch einen Touchscreen benötigt. Doch was es bietet, ist in der heutigen digitalen Welt zum ultimativen Luxus geworden: unverfälschte Realität. Und jetzt, da es endlich die seltsame Hipster-Farbe „Salbei“ abgelegt und sich in ein seriöses, mattes Schwarz gehüllt hat, sieht es nicht mehr wie ein Kinderspielzeug aus. Es ist zum ultimativen Lifestyle-Gadget geworden, das man mit einem Lächeln auf den Beifahrersitz wirft und zur besten Party der Saison mitnimmt.

Foto: Fujifilm

Eine Geschichte, die nicht verblasst

Fujifilm hat mit seiner Instax-Reihe etwas scheinbar Unmögliches geschafft. Im digitalen Zeitalter haben sie junge Leute (und uns, die etwas älteren Skeptiker) davon überzeugt, mehr als einen Euro für ein einziges Foto auszugeben. Die erste Instax WIDE 400™ kam im Sommer 2024 in einer etwas ungewöhnlichen Farbe auf den Markt, die aussah, als hätte man die Kamera direkt vom Set eines Wes-Anderson-Films gestohlen. Nun, am 31. März 2026, hat Fujifilm endlich verstanden, dass manche von uns eine Kamera wollen, mit der man nicht wie ein Animator auf einer Hochzeit aussieht.

Die neue, matte Oberfläche in Jet Black verleiht dem Gerät ein edles, dezentes und beinahe professionelles Aussehen. Obwohl es mit stolzen 616 Gramm ohne Batterien recht groß ist, liegt es dank des durchdachten ergonomischen Designs perfekt in der Hand und ist überraschend komfortabel zu bedienen.

Foto: Fujifilm

Zahlen und Fähigkeiten: Wenn ein Automobiljournalist eine Kamera testet

Wie Sie vielleicht von meinen Autotests kennen, sind Sie sicherlich an den reinen Leistungsmerkmalen dieses Fahrzeugs interessiert. Ich muss Sie gleich enttäuschen: Unter der schwarzen Karosserie verbirgt sich kein hochmoderner Elektromotor. Dennoch lassen sich einige interessante Parallelen ziehen. Sein Antrieb ist Ihr Wunsch, Erinnerungen zu schaffen.

Da wir über Leistung sprechen müssen, schauen wir uns die Beschleunigung an: Vom Stillstand beim Drücken des Auslösers bis zum fertigen Foto in Ihren Händen vergehen exakt 90 Sekunden. Das entspricht in etwa der Zeit, die ein durchschnittlicher Familienwagen benötigt, um mit Wohnwagen bergauf auf 100 km/h zu beschleunigen. Beeindruckend? Für analogen Film auf jeden Fall. Die Verschlusszeit, also die elektronische Verschlusszeit, erreicht schwindelerregende 1/200 Sekunde (und geht bis zu 1/64 Sekunde herunter), sodass Sie selbst die flüchtigsten Lächeln am Tisch gestochen scharf festhalten können.

Und wie sieht es mit der Stromversorgung aus? Die Akkukapazität wird hier nicht in modernen kWh gemessen, sondern in altbewährten 4x AA-Alkalibatterien. Schnellladen ist nicht möglich – es dauert genauso lange, wie den Deckel zu öffnen und neue Batterien einzulegen, wenn die alten nach etwa 100 Aufnahmen leer sind. Das integrierte Blitzgerät hat zwar keine gewaltigen 100 kW oder 250 Nm Drehmoment, sorgt aber mit einer Aufladezeit von 7 Sekunden für optimale Ausleuchtung mit einer Reichweite von 0,9 bis 3 Metern.

Foto: Fujifilm

Ausrüstung für wahre Meister des Augenblicks

Das neue Modell nutzt das legendäre, größte Format der Familie – die Fotos messen stolze 62 mm x 99 mm. Das ist doppelt so groß wie das Standardformat „Mini“. „Das ist eine Kamera für die wenigen Menschen, die tatsächlich viele Freunde haben und sie alle auf ein Foto bekommen möchten“, dachte ich mir, als ich sie zum ersten Mal sah.

Sie ist mit einem einziehbaren 95-mm-Objektiv (f/14) ausgestattet, dessen Bildwinkel in etwa einem 35-mm-Objektiv an Vollformatsensoren entspricht. Sie bietet einen zweistufigen manuellen Fokus: 0,9 m bis 3 m für Porträts und 3 m bis unendlich für atemberaubende Berglandschaften. Für Nahaufnahmen ist ein spezielles Makroobjektiv im Lieferumfang enthalten, das die Naheinstellgrenze auf nur 40 Zentimeter reduziert. Hinzu kommen der integrierte Selbstauslöser mit bis zu 10 Sekunden Verzögerung und ein cleveres Zubehörteil zur Einstellung des Kameraneigungswinkels, das ein sperriges Stativ überflüssig macht.

Fazit: Magie in schwarzem Kunststoff

Seien wir ganz ehrlich, wie immer. Zu einem Preis, der schwanken wird. rund 150 Euro Für rund 150 Dollar erhält man ein großes Stück Plastik, das technologisch kaum fortschrittlicher ist als Geräte von vor einigen Jahrzehnten. Es bietet keine vollständige manuelle Steuerung, der Blitz lässt sich nicht ausschalten, und jeder Fotoausdruck kostet ein paar Cent. Doch in einer Welt der Hyperkorrektur und künstlichen Intelligenz liegt genau darin sein größter Charme und mein Grund für Optimismus.

In einer Zeit, in der wir jedes Foto auf unserem Smartphone perfekt retuschieren und unliebsame Bilder löschen können, ist die instax WIDE 400™ Jet Black eine Oase der Realität. Sie fängt den authentischen, unverfälschten und leicht unperfekten Zauber des Augenblicks ein. Eine misslungene Grimasse oder ein verschwommener Finger am Bildrand lassen sich nicht entfernen. Was Sie sehen und drücken, ist, was Sie bekommen. Und das alles auf einem großen, griffigen Papier mit eigenem Geruch und eigener Textur. Das neue schwarze Finish ist das i-Tüpfelchen und macht dieses „Spielzeug“ zu einem stilvollen Accessoire für jeden Anlass, vom Business-Event bis zur Gartenparty. Wenn Sie Technikbegeistert sind und sich ab und zu von perfekten Pixeln lösen möchten, ist diese Kamera eine der besten Investitionen für greifbare, bleibende Erinnerungen. Sie kostet weniger als eine durchschnittliche Autoreparatur und schenkt Ihnen unvergleichlich viele Lächeln.

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