Ein Portemonnaie gehört zu den wenigen Dingen, die man in fünf Sekunden verlieren kann – und deren Folgen einen monatelang beschäftigen. Und fast nie geht es dabei ums Geld. Der Inhalt eines Portemonnaies verrät oft mehr über unsere Gewohnheiten, Daten und unsere Identität, als uns bewusst ist. Es geht also nicht darum, was wir hineinlegen, sondern was wir herausnehmen.
Geldbörse ist einer der persönlichsten Gegenstände, die wir bei uns tragen, doch wir sind uns dessen kaum bewusst. Nicht etwa, weil er voller … von Geldsondern weil darin Wir dokumentieren unser tägliches Leben. – Gewohnheiten, Daten, Karten, die wir nicht mehr benutzen, und Dinge, von denen wir denken, dass es „gut ist, sie griffbereit zu haben“.
Was zunächst praktisch erscheint, wird im Laufe der Zeit wird lästig. Die Transparenz des digitalen Portemonnaies nimmt ab, während gleichzeitig die Menge an persönlichen Daten, die wir ohne wirklichen Bedarf mit uns herumtragen, zunimmt.
Das Gewicht eines Portemonnaies ist nicht nur physisch, sondern auch symbolisch – je mehr Inhalt es enthält, desto weniger Kontrolle hat man darüber, was wirklich notwendig ist und was nur aus Gewohnheit darin ist.
Versteckt Ihr Portemonnaie Probleme? 12 Dinge, die Sie niemals in Ihrem Portemonnaie aufbewahren sollten.
Nachfolgend finden Sie eine Übersicht. 12 Dinge, die nichts in ihren Geldbeuteln suchen müssen – nicht aus Übertreibung, sondern aus gesundem Menschenverstand.
1. Dokumente, die Sie nicht täglich benötigen
Ersatzausweise, alte Ausweise oder Kopien wichtiger Dokumente im Portemonnaie bieten keinen Schutz, sondern bergen Risiken. Geht das Portemonnaie verloren, verliert man die Kontrolle über sensible Daten. Dokumente, die nicht unbedingt im Alltag benötigt werden, sollten zu Hause bleiben.

2. Zu viele Bankkarten
Mehr Karten bedeuten mehr Probleme, falls Sie sie verlieren. Jede Karte sollte gesperrt, auf Missbrauch überwacht und gegebenenfalls ersetzt werden. Bewahren Sie nur die Karten in Ihrem Portemonnaie auf, die Sie tatsächlich benutzen; die übrigen sollten an einem sicheren Ort aufbewahrt werden.
3. Kundenkarten, die Sie nicht nutzen
Alte Mitgliedskarten, Kundenkarten und Programmkarten, die Sie lange nicht mehr benutzt haben, tragen nur zur Intransparenz bei. Außerdem enthalten sie oft persönliche Daten, die keinen praktischen Nutzen mehr haben.
4. Belege mit Passwörtern oder PIN-Codes
Auch wenn es praktisch erscheint, ist das Aufschreiben von PIN oder Passwort auf Zetteln im Portemonnaie eine der riskantesten Angewohnheiten. Verliert man das Portemonnaie, verliert man nicht nur die Karte, sondern auch den direkten Zugriff auf seine Konten.

5. Rechnungen und Kaufbelege
Quittungen, die man „nur für alle Fälle“ aufbewahrt, enthalten oft nur unvollständige Informationen über Karten, Daten und Orte der Einkäufe. Sobald sie nicht mehr benötigt werden, haben sie im Portemonnaie nichts mehr zu suchen.
6. Zu viel Bargeld
Das Mitführen großer Bargeldmengen bietet keine größere Sicherheit, sondern im Falle eines Diebstahls ein höheres Verlustrisiko. Bargeld lässt sich weder zurückverfolgen noch wiedererlangen, daher ist es sinnvoll, nur einen moderaten Betrag bei sich zu tragen.
7. Geschenkgutscheine
Geschenkkarten sind oft ungeschützt. Jeder, der sie in die Hände bekommt, kann sie problemlos einlösen. Wenn Sie sie nicht sofort verwenden möchten, bewahren Sie sie am besten zu Hause auf.

8. Ersatzschlüssel
Ein Schlüssel im Portemonnaie zusammen mit einem Dokument, auf dem eine Adresse steht, ist eine Kombination, die Diebe leicht ausnutzen können. Bewahren Sie Ihre Schlüssel getrennt von Ihren persönlichen Dokumenten auf.
9. Alte Fahrkarten und Zugangskarten
Zugangskarten für die Arbeit, das Fitnessstudio oder Parkplätze, die Sie nicht mehr nutzen, stellen ein unnötiges Risiko dar. Geraten sie in falsche Hände, ermöglichen sie den Zutritt zu unbewachten Bereichen.
10. Medizinische Berichte oder sensible Daten
Medizinische Unterlagen, Berichte oder Diagnosebefunde haben nichts in Ihrer Brieftasche zu suchen. Es handelt sich um hochsensible persönliche Informationen, die sicher und diskret aufbewahrt werden sollten.

11. Alte Adressen und persönliche Notizen
Aufgeschriebene Adressen, Telefonnummern oder Notizen können im Falle eines Geldverlusts mehr preisgeben, als einem lieb ist. Im Zeitalter des Telefons sind solche Notizen jedoch in der Regel nicht mehr nötig.
12. Alles, was man nur aus Gewohnheit trägt.
Das häufigste Problem mit einem Portemonnaie ist nicht der Inhalt selbst, sondern die Automatisierung. Dinge bleiben darin, weil wir sie nie herausnehmen. Deshalb ist regelmäßige Kontrolle so wichtig – nicht aus Gründen der Minimalismus, sondern um den Überblick zu behalten.
Eine Brieftasche ist kein Archiv und kein Tresor. Sie ist ein Alltagsgegenstand, der am besten funktioniert, wenn sich nur Dinge darin befinden, die einen klaren Zweck erfüllen. Weniger Inhalt bedeutet mehr Transparenz, weniger Risiko und weniger Komplikationen, falls etwas schiefgeht.





