Wenn Ihre Wäsche eher nach Fitnessstudio von gestern riecht als nach dem frischen Duft aus der Werbung, ist es Zeit für einen ehrlichen Realitätscheck. Die Ursache liegt nicht am Waschmittel oder am Baumwollprogramm, sondern am falschen Waschmittelfach. Genau, dem Fach, das die meisten Leute mit dem gleichen Verständnis bedienen wie die kleinen Symbole in Excel.
Wie nutzt man die dritte Schublade der Waschmaschine? Die meisten von uns sind mit einer Menge an... in die Welt des Wäschewaschens eingestiegen. Begeisterung Und man liest kaum Anleitungen. Wäschewaschen ist anfangs wie Autofahren – ein bisschen nach Gefühl, ein bisschen aus der Erinnerung von Mama, ein bisschen nach Tipps von TikTok. Am meisten verwirrt uns aber die Waschmittelschublade: unterteilt in mehrere geheimnisvolle Fächer, die wie eine verschlüsselte Kommunikation zwischen Waschmaschine und Universum funktionieren. Aber das muss nicht so sein. Es ist an der Zeit, zu enthüllen, warum es wichtig ist, wo man was einfüllt – und was das für die Wäsche, die Maschine und die Nase bedeutet.
Drei Waschmaschinenschubladen, drei Funktionen – aber ewiges Chaos
Die meisten modernen Waschmaschinen haben Schublade mit zwei oder drei FächernUnd obwohl sie wie zufällige Kunststoffnischen aussehen mögen, hat jede ihre eigene, präzise Funktion. Hausgerätehersteller (wie Bosch, Gorenje, Miele und andere) bestätigen dies. Eine unsachgemäße Verwendung dieser Schubladen beeinträchtigt die Waschleistung, den Wasser- und Waschmittelverbrauch sowie die Lebensdauer der Maschine selbst.

Schublade I – Vorwäsche (Symbol: |)
Diese Schublade ist oft das „vergessene Mittelstück“ in der Komposition. Sie befindet sich üblicherweise auf der rechten Seite und ist mit einem einzelnen Strich gekennzeichnet. Sie dient der VorwäscheDiese Funktion wird nur aktiviert, wenn Sie ein Programm auswählen, das dies zulässt – zum Beispiel für sehr schmutzige Wäsche: verschmutzte Sporttrikots, Arbeitskleidung, zerknitterte Kinder-T-Shirts.
Was passiert, wenn man Weichspüler oder Waschmittel hineingießt?
Ganz einfach – diese Sachen werden vor dem Hauptwaschgang ausgewaschen. Das heißt, Sie haben gerade ein oder zwei Euro zum Fenster rausgeworfen, und Ihre Wäsche wird weder gut riechen noch sauber sein.
Schublade II – Hauptwäsche (Symbol: ||)
Dies ist das Hauptfach. Füllen Sie Ihr Flüssig- oder Pulverwaschmittel in dieses Fach (bei Verwendung von Waschmittelkapseln werden diese üblicherweise direkt in die Trommel gegeben). Hier findet der Großteil des Waschvorgangs statt.
Professionelle Beratung:
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- Zu viel Waschmittel führt nicht zu saubererer Wäsche, sondern zu Rückständen auf der Kleidung und einer Verstopfung der Maschine.
- Zu wenig Waschmittel kann dazu führen, dass Flecken nicht entfernt werden – insbesondere bei hartem Wasser, wo Waschmittel weniger wirksam ist.
Wie findet man heraus, wie viel Waschmittel man benötigt?
Prüfen Sie die Wasserhärte in Ihrer Region (z. B. mit einem Teststreifen oder auf der Website Ihres Wasserversorgers) und befolgen Sie dann die Anweisungen auf der Waschmittelverpackung. Die meisten Menschen übertreiben es – was zu unnötigen Kosten und einer verminderten Leistung der Waschmaschine führt.
Überreichen Sie das Symbol der Blume – Weichmacher
Hübsch gekennzeichnet, aber auch oft falsch verwendet. Man muss den Weichspüler bis zur markierten Linie einfüllen, die oft als Füllstandsanzeige bezeichnet wird. MAXDer Überschuss gelangt direkt in die Trommel am Anfang, was bedeutet, dass der Weichspüler seine Wirkung verliert – Ihr Wäscheduft wird nur eine Eröffnungsszene ohne die eigentliche Geschichte sein.
Übrigens: Weichspüler ist nicht für alle Stoffe geeignet – Mikrofaser, Sportbekleidung und Babykleidung (insbesondere Windeln) vertragen ihn nicht. Er kann die Saugfähigkeit beeinträchtigen und Hautreizungen verursachen.
Was passiert, wenn wir alles falsch einfüllen?
Die Waschmaschine ist nicht schlauer als der Benutzer – sie ist nur geduldiger. Eine falsche Dosierung des Waschmittels kann jedoch zu Folgendem führen:
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- Schlecht gewaschene Wäsche (Weichspüler entfernt keine Flecken),
- Verstopfte Rohre und Ventile (Der Weichmacher ist nicht für den frühen Einstieg gedacht),
- Unangenehmer Geruch (verstopfte oder verrottende Ablagerungen in der Schublade),
- Kürzere Maschinenlebensdauer (weil sich im Inneren Substanzen ansammeln, die dort nicht hingehören),
- Höhere Reparaturkosten (oder neue T-Shirts, weil das alte „nicht mehr weiß“ ist).
Bonus: Wie reinigt man die Waschmittelschublade?
Falls Sie gerade in Ihre Schublade geschaut und seltsame Rückstände, eingetrocknetes Waschmittel oder gar Schimmel entdeckt haben – damit sind Sie nicht allein.
Regelmäßige Reinigung der Schublade (Mindestens einmal im Monat) ist wichtig. Einfach herausnehmen, mit warmem Wasser ausspülen, gegebenenfalls eine alte Zahnbürste verwenden und vollständig trocknen lassen. Auch im Inneren der Maschine, wo sich die Waschmittelschublade befindet, sammelt sich oft Waschmittel an – unbedingt prüfen!

Fazit: Jetzt haben Sie die Kontrolle. Sogar über die dritte Schublade der Waschmaschine.
Wenn Sie das nächste Mal die Schublade Ihrer Waschmaschine öffnen, betrachten Sie sie nicht mehr wie ein geheimnisvolles schwarzes Loch. Jetzt wissen Sie, was wohin gehört. Und warum das wichtig ist.
Ihre Waschmaschine wird es Ihnen danken – sowohl was den Duft als auch die Lebensdauer angeht. Ihre Wäsche wird weicher, duftender und vor allem: so gewaschen, wie Sie es sich immer gewünscht haben.
Und falls Sie jemanden kennen, der noch Weichmacher Falls er irgendwo betrunken ist, schick ihm einfach diesen Artikel. Du könntest ihm das Leben retten. Oder zumindest ein weißes Hemd.





