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So reinigen Sie Backofenroste ohne Schrubben: Ein Trick mit einem Spülmaschinentab löst eingebranntes Fett.

Wenn die Ofenroste aussehen wie ein archäologischer Fund vom Sonntagsessen, ist es Zeit für ein Bad – im wahrsten Sinne des Wortes.

Foto: Janja Prijatelj / Ai Art

Backofenroste gehören zu den Küchendetails, die wir meist ignorieren, bis es zu spät ist. Erst ein Tropfen Käse, dann etwas Soße, dann etwas Fett vom Braten – und schon hat man eine schwarze, klebrige Ansammlung, die glatt in einem Museum für moderne Küchendramen ausgestellt werden könnte.

Gute Nachrichten? Für die Sauberkeit Backofenroste Sie brauchen weder aggressives Schrubben noch teure Reinigungsmittel oder ein spezielles Küchenritual bei Vollmond. Sie benötigen lediglich ein paar Zutaten, die Sie wahrscheinlich schon zu Hause haben: Spülmaschinentabs, Natron, Essig und heißes Wasser.

Was brauchen Sie?

Für diesen einfachen Trick Reinigung der Backofenroste vorbereiten:

  • 2 Spülmaschinentabs
  • 1 Tasse Backpulver
  • 1 Tasse Alkoholessig
  • sehr heißes Wasser
  • altes Handtuch
  • Scheuerschwamm oder Stahlwolle
  • eine Wanne, ein großer Behälter oder eine Plastikbox, in die man die Roste legen kann

Vorgehensweise: So reinigen Sie Backofenroste Schritt für Schritt

1. Schützen Sie die Wanne oder den Behälter

Legen Sie ein altes Handtuch auf den Boden der Badewanne oder des größeren Behälters. Das schützt die Oberfläche vor Kratzern, denn Roste sind nicht gerade für ihre Schonung bekannt. Man könnte sagen, sie gehören eher zur Kategorie „Einfach rein und Spuren hinterlassen“.

Foto: Janja Prijatelj / Ai Art

2. Legen Sie die Roste auf ein Handtuch.

Legen Sie die verschmutzten Gitterroste flach auf das Handtuch. Achten Sie darauf, dass sie sich nicht zu sehr überlappen, damit das Wasser eine möglichst große Oberfläche erreichen kann.

3. Bestreuen Sie sie mit Backpulver.

Streuen Sie etwa eine Tasse Backpulver gleichmäßig über den Grillrost. Seien Sie besonders großzügig mit Backpulver an den fettigsten und hartnäckigsten Stellen. Das Backpulver hilft, hartnäckigen Schmutz und Fett zu lösen.

4. Spülmaschinentabs hinzufügen.

Legen Sie zwei Spülmaschinentabs um die Körbe herum. Die Tabs sind so konzipiert, dass sie Fett und Speisereste auflösen, daher eignen sie sich auch hervorragend für diese „Wellnessbehandlung“ Ihrer Küche.

5. Mit Essig übergießen.

Gieße langsam eine Tasse Essig darüber. Es wird schäumen – keine Panik, das ist der befriedigende Moment, in dem du das Gefühl hast, die Natur tut endlich etwas für dich.

Die Reaktion zwischen Essig und Backpulver hilft, Schmutz zu lösen, insbesondere an Stellen, an denen sich Fett bereits stark festgesetzt hat.

6. Sehr heißes Wasser hinzufügen

Gießen Sie sehr heißes Wasser in die Wanne oder den Behälter, so viel, dass die Roste vollständig bedeckt sind. Das Wasser sollte heiß, aber nicht unbedingt kochend sein – insbesondere, wenn Sie Kunststoffbehälter verwenden oder empfindliche Oberflächen haben.

7. Einweichen lassen.

Lassen Sie die Roste mindestens 4 bis 6 Stunden einweichen. Bei starker Verschmutzung am besten über Nacht. Und das Beste daran: Sie schlafen, während die Reinigungsmischung ihre Arbeit verrichtet. Eine seltene Hausarbeit, die sich tatsächlich in Ihren Zeitplan einfügt.

8. Sanft reiben.

Nach dem Einweichen die Roste mit einem Schwamm oder Stahlwolle abschrubben. Das Fett lässt sich nun deutlich leichter entfernen. Bei empfindlichen oder verchromten Rosten zunächst einen weicheren Schwamm verwenden, um die Oberfläche nicht zu beschädigen.

9. Gründlich abspülen und trocknen.

Spülen Sie die Roste gründlich mit klarem Wasser ab, um alle Reinigungsreste zu entfernen. Trocknen Sie sie anschließend vollständig ab, bevor Sie sie wieder in den Ofen stellen. Feuchtigkeit und Metall vertragen sich nicht – das führt nicht zu einer romantischen Komödie, sondern zu Rost.

Foto: Janja Prijatelj / Ai Art

Weitere Tipps für ein besseres Ergebnis

Sind die Roste stark angebrannt, bestreuen Sie sie nach dem ersten Einweichen erneut mit etwas Backpulver und reiben Sie sie mit einem feuchten Schwamm ab. Bei hartnäckigen Flecken hilft es auch, sie über Nacht einzuweichen.

Wichtig: Lesen Sie vor Gebrauch immer die Anweisungen des Ofenherstellers, insbesondere wenn die Roste eine spezielle Beschichtung haben. Verwenden Sie keine Stahlwolle auf Oberflächen, die leicht verkratzen.

Warum funktioniert dieser Trick?

Geschirrspültabs sind so konzipiert, dass sie Fett, Speisereste und eingetrocknete Flecken lösen. Das Natron wirkt als mildes Scheuermittel, während der Essig hilft, Schmutz zu lösen. Das heiße Wasser aktiviert die Kombination und weicht eingebrannte Schichten auf, die Sie sonst mühsam abschrubben müssten, bis Sie ernsthaft über den Kauf eines neuen Ofens nachdenken.

Fazit: Weniger Reiben, mehr Glanz

Das Reinigen von Backofenrosten ist zwar keine besonders glamouröse Aufgabe, aber dieser Trick macht es deutlich erträglicher. Alles, was Sie brauchen, ist etwas Geduld, heißes Wasser und zwei Spülmaschinentabs – eine kleine Investition für einen großen Wow-Effekt in der Küche.

Wenn Sie das nächste Mal den Backofen öffnen und die Roste Sie mit einem fettigen, vorwurfsvollen Blick anschauen, wissen Sie, was zu tun ist: Gönnen Sie ihnen ein Bad über Nacht. Der Backofen wird es Ihnen danken, und Sie werden das Gefühl haben, zumindest in der Küche alles im Griff zu haben.

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