Betrachten Sie einmal das Gerät, auf dem Sie diesen Artikel lesen. Es kostet wahrscheinlich mehr als ein durchschnittlicher Gebrauchtwagen aus den 90er-Jahren, verfügt über eine Rechenleistung, die die gesamte Apollo-11-Mission in den Schatten stellen würde, und eine Kamera, die mithilfe künstlicher Intelligenz einen sonnigen Tag in völliger Dunkelheit heraufbeschwört. All das ist natürlich wunderbar, technisch perfekt, steril und … todlangweilig. In einer Welt, in der jede unserer Erinnerungen digital korrigiert und mit mindestens drei Filtern geglättet wird, erscheint es geradezu verrückt, ein halbes Kilo analoge Technik mit sich herumzutragen. Es ist fast so, als würde man sich entscheiden, mit einem lauten, stinkenden V8-Benziner ohne Servolenkung zum morgendlichen Meeting zu fahren, anstatt mit einem eleganten Elektro-Crossover.
PositionChefredakteur
Beigetreten26. Juli 2013
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Jan Macarol ist verantwortlicher Redakteur der Print- und Online-Ausgaben des City Magazine Slovenia. Zusammen mit seinen beiden Assistenten ist er bestrebt, den Lesern die einzigartigsten und frischesten Informationen über urbane Kultur, technologische Innovationen, Mode und alles zu bieten, was ein urbaner Nomade braucht, um in einer schnelllebigen Welt zu überleben.
Vergessen Sie alles, was Sie über Hybridfahrzeuge dachten. Der Zeekr 8X bietet tausend Kilowatt Leistung, eine Beschleunigung wie ein Supersportwagen und eine Reichweite, mit der Sie von Ljubljana nach Berlin kommen, ohne zwischendurch einen Kaffee trinken zu müssen.
Vergessen Sie klassische Ohrhörer, die Sie von der Welt abschotten. Huawei hat etwas völlig Neues entwickelt. Die FreeClip 2-Ohrhörer verstopfen nicht den Gehörgang, sondern werden wie moderner Schmuck am Ohr befestigt. Das Unglaublichste daran: Diese ungewöhnliche Innovation funktioniert in der Praxis fantastisch.
Mit seiner ersten echten Elektro-Ikone, der Honda WN7, hat Honda bewiesen, dass die Zukunft auf zwei Rädern nicht wie ein Staubsauger auf Steroiden aussehen muss, sondern eher wie ein Kunstwerk.
Vergessen Sie alles, was Sie bisher über „Volksautos“ dachten. Der Škoda Peaq ist nicht einfach nur ein weiterer Schritt in der Elektromobilität; er markiert den Moment, in dem die renommierten deutschen Konkurrenten ins Schwitzen kommen und Familienväter endlich ein Auto bekommen, das keine Kompromisse zwischen Stil und Platz für einen Kinderwagen erfordert.
Elektroautos sind toll, solange man nicht mitten im Nirgendwo nach einer Ladestation sucht, die nicht funktioniert. Volkswagen hat endlich eingesehen, dass die Infrastruktur mangelhaft ist und den ID.ERA 9X entwickelt. Ein riesiger elektrischer SUV mit einem Benzinmotor unter der Haube. Dieser treibt nicht die Räder an, sondern lädt die Batterie. Genial oder absurd? Vielleicht beides.
Die Welt ist langweilig geworden. Wo man auch hinsieht, nur tonnenschwere SUV-Kisten, so unterhaltsam wie ein Zahnarztbesuch. Was wäre, wenn es ein Auto gäbe, das einem ein Lächeln ins Gesicht zaubert? Den neuen Renault Twingo RS gibt es zwar noch nicht, aber wenn wir die richtigen Renault-Zutaten mischen, haben wir den wohl verrücktesten Elektroflitzer der Welt. Ein Auto für die Seele.
BMW wirkte in den letzten Jahren wie ein etwas orientierungsloser Teenager auf der Suche nach seiner Identität. Der erste i3 war ein wunderschönes, futuristisches Auto, der i4 ist exzellent, und der iX ist so gewagt designt, dass manche ihn noch immer fassungslos betrachten. Doch nun kommt die Neue Klasse. Sie ist nicht nur eine neue Plattform, sondern BMWs kompromisslose Investition in die Zukunft. Und im Zentrum dieses Sturms steht der BMW i3M (der Name ist noch nicht offiziell, aber wir nennen ihn schon mal so, weil er sich richtig anhört). Er wird nicht einfach nur ein elektrischer 3er sein. Er wird ein Auto sein, das beweisen muss, dass das „M“ mehr bedeutet als nur ein lautes Auspuffrohr.
Skoda kündigt den Höhepunkt seiner Elektrooffensive mit einem siebensitzigen SUV an – möglicherweise mit dem Namen Skoda Space –, der mehr Platz bietet als eine durchschnittliche Studentenwohnung und ein Design aufweist, das selbst in Zukunftsfilmen Anklang finden würde.
Während die Welt in eine stille, schwere und sterile elektrische Zukunft rast, bereitet Mazda ein Gift gegen die Langeweile vor: den neuen Mazda MX-5 der fünften Generation, der weniger als 1000 kg wiegen wird.
Ein technologisches Erdbeben steht bevor: Die spiegellose DJI-Kamera mit Vollformatsensor, LiDAR-Technologie und physikalisch unmöglicher Stabilisierung läutet das Ende der Ära klobiger Gimbals ein. Als vor Jahren die ersten Drohnen auf den Markt kamen, verzogen ernsthafte Fotografen mit ihrem charakteristischen herablassenden Lächeln die Lippen und sagten: „Nettes Spielzeug, aber für ernsthafte Arbeit brauchen wir Glas und einen Spiegel.“ Heute wagen es dieselben Fotografen nicht mehr, ohne DJI-Rucksack das Studio zu verlassen. Doch was jetzt kommt, ist nicht einfach nur ein neues Spielzeug. Es ist eine Atombombe schwedischer Herkunft, die die traditionellen Kamerahersteller zwingen wird, sich endlich mal einen ordentlichen Schluck Wein – oder zumindest einen starken Sake – einzuschenken.
Der Alfa Romeo Giulia verabschiedet sich nicht. Statt zu einem seelenlosen Elektroauto zu werden, erhält er ein umfassendes Facelift, das die Welt 2027 mit einem aggressiven Design, modernster Technologie und einem ungebrochenen Benzin-Feeling begeistern wird. Der Alfa Romeo Giulia 2027.











