fbpx

Verschmutzte Fugen ruinieren das Aussehen Ihres Badezimmers: 10 Tricks, um sie wieder weiß zu bekommen

Foto: Janja Prijatelj / Ai Art

Fugen sind klein, aber tückisch. Sie sammeln unbemerkt Feuchtigkeit, Seifenreste, Fett, Kalk und Schimmel zwischen den Fliesen. Und weil sie porös sind, bleibt der Schmutz nicht nur an der Oberfläche, sondern setzt sich gerne etwas tiefer fest – wie ein Gast, der nicht merkt, dass die Party vorbei ist.

Verschmutzte Fugen Selbst das schönste Badezimmer kann schnell in einen Raum verwandelt werden, der dringend eine Renovierung braucht. Die gute Nachricht? Oft braucht man dafür kein Profi-Reinigungsmittel, sondern nur die richtige Kombination aus Reiniger, Bürste und etwas Geduld.

Regelmäßiges Fugenreinigen ist nicht nur aus optischen Gründen wichtig. Saubere Fugen bedeuten weniger Schimmel, weniger unangenehme Gerüche und eine längere Lebensdauer Ihrer Fliesen. Dies ist besonders wichtig in Badezimmern und Küchen, wo Feuchtigkeit allgegenwärtig ist.

Bevor Sie beginnen: Testen Sie das Reinigungsmittel immer zuerst an einer unauffälligen Stelle. Tragen Sie Handschuhe bei der Verwendung stärkerer Reinigungsmittel, sorgen Sie für gute Belüftung und mischen Sie Essig niemals mit Bleichmittel oder anderen aggressiven Reinigungsmitteln.

1. Dampfreiniger für die gründliche Reinigung ohne Chemikalien

Wer einen Dampfreiniger mit Fugendüse zu Hause hat, ist dem Ziel schon sehr nahe. Der heiße Dampf dringt in die Poren der Fugen ein, löst Schmutz und hilft, Schimmel, Bakterien und Seifenreste zu entfernen.

Die Vorgehensweise ist einfach: Halten Sie die Fugen langsam mit Dampf ab und wischen Sie die Oberfläche anschließend mit einem sauberen Tuch ab. Wiederholen Sie den Vorgang bei stark verschmutzten Fugen. Dampf eignet sich hervorragend für größere Flächen und erspart Ihnen viel Schrubben – und Nerven.

2. Backpulver und Wasserstoffperoxid zum Aufhellen der Fugen

Bei weißen oder sehr hellen Fugen ist eine Paste aus Backpulver und Wasserstoffperoxid wirksam. Mischen Sie beides im Verhältnis 1:1 zu einer dicken Paste. Tragen Sie die Paste auf die Fugen auf, lassen Sie sie etwa 10 Minuten einwirken, schrubben Sie sie anschließend mit einer Bürste und spülen Sie sie mit Wasser ab.

Diese Methode eignet sich für Fugenmörtel, der sich durch Seife, Feuchtigkeit oder alltägliche Beanspruchung verfärbt hat. Bei farbigem Fugenmörtel ist Vorsicht geboten; testen Sie die Paste zunächst an einer unauffälligen Stelle.

Foto: Janja Prijatelj / Ai Art

3. Sauerstoffbleiche für hartnäckige Flecken

Sauerstoffbleiche ist eine gute Wahl, wenn herkömmliche Reinigungsmittel nicht mehr wirken. Sie ist wirksamer als selbstgemischte Lösungen, aber im Allgemeinen schonender zu farbigen Fugen als Chlorbleiche.

Mischen Sie es gemäß der Herstelleranleitung mit heißem Wasser, tragen Sie es auf die Fugen auf und lassen Sie es 15 bis 20 Minuten einwirken. Anschließend mit einer Bürste schrubben und gründlich abspülen. Es eignet sich besonders für hartnäckige Flecken, die sich durch unüberlegte Lebensentscheidungen in den Fugen festgesetzt haben.

4. Spülmittel und warmes Wasser für die regelmäßige Reinigung

Für die tägliche oder wöchentliche Reinigung benötigen Sie kein Laborarsenal. Mischen Sie ein paar Tropfen konzentriertes Geschirrspülmittel mit warmem Wasser, tragen Sie die Mischung auf die Fugen auf und schrubben Sie sie mit einer alten Zahnbürste.

Diese Methode ist besonders in der Küche nützlich, wo sich Fett leicht in den Fugen festsetzt. Nach der Reinigung sollte die Oberfläche abgespült und trocken gewischt werden, da Feuchtigkeit oft die Ursache des Problems ist.

5. Backpulver und Essig für mittelschwere Verschmutzungen

Die klassische Kombination aus Backpulver und Essig eignet sich gut für leichtere Reinigungsarbeiten. Mischen Sie Backpulver mit etwas Wasser zu einer Paste, tragen Sie diese auf die Fugen auf und besprühen Sie sie anschließend leicht mit Essig. Sobald der Schaum nachlässt, schrubben Sie die Fugen mit einer Bürste und spülen Sie sie ab.

Diese Methode eignet sich für mäßig verschmutzte Fugen, insbesondere dort, wo keine empfindlichen Steinoberflächen vorhanden sind. Verwenden Sie keinen Essig auf Naturstein wie Marmor oder Kalkstein, da dieser beschädigt werden kann.

6. Zitronensaft und Limonade für einen frischen Look

Zitronensaft hilft bei leichten Flecken und hinterlässt einen angenehmen, frischen Duft. Mischen Sie ihn mit Backpulver zu einer Paste, tragen Sie diese auf die Fugen auf, lassen Sie sie 10 Minuten einwirken, schrubben Sie sie anschließend und spülen Sie sie ab.

Dieser Trick eignet sich am besten für kleinere Flächen und eine schnelle Auffrischung. Erwarten Sie keine Wunder bei hartnäckigem Schimmelbefall, aber für Fugen, die nur etwas an Glanz verloren haben, ist es eine solide Lösung.

Foto: Janja Prijatelj / Ai Art

7. Spezielle Fugenreiniger für schnelle Ergebnisse

Professionelle oder spezielle Fugenreiniger eignen sich gut zur Entfernung von Schimmel, Kalk oder Fett. Wichtig ist, den Reiniger passend zum jeweiligen Problem auszuwählen – ein Allzweckreiniger ist nicht immer die Lösung, auch wenn die Verpackung etwas anderes behauptet.

Lesen Sie stets die Gebrauchsanweisung, tragen Sie Handschuhe und testen Sie das Reinigungsmittel zunächst an einer unauffälligen Stelle. Spülen Sie die Fugen nach Gebrauch gründlich ab, um sicherzustellen, dass keine Reinigungsmittelrückstände in der porösen Oberfläche zurückbleiben.

8. Bürstenaufsatz für Bohrmaschine für große Flächen

In größeren Badezimmern oder Küchen ist das Schrubben von Hand schnell weniger romantisch als es klingt. Ein Bürstenaufsatz für die Bohrmaschine kann die Arbeit deutlich beschleunigen, da er Fugen durch die Rotation schneller und gleichmäßiger reinigt.

Tragen Sie den gewählten Reiniger auf die Fugen auf, lassen Sie ihn einige Minuten einwirken und verwenden Sie dann den Aufsatz auf mittlerer Stufe. Drücken Sie nicht zu fest, um die Fugen nicht zu beschädigen. Nutzen Sie die Technik – zumindest in einigen Fällen.

9. Nach der Reinigung die Fugen abdichten.

Sobald die Fugen sauber sind, sollten sie mit Fugendichtstoff versiegelt werden. Dadurch entsteht eine Schutzschicht, die Feuchtigkeit, Flecken und Schmutz abweist. Dies empfiehlt sich besonders für Duschen, um die Badewanne herum, an der Küchenarbeitsplatte und auf Bodenfliesen.

Tragen Sie das Dichtmittel gemäß den Herstellerangaben auf, üblicherweise mit einem Pinsel oder Applikator. Wiederholen Sie den Vorgang je nach Nutzung des Raumes alle 6 bis 12 Monate.

10. Regelmäßiges Abwischen ist der beste Trick

Die effektivste Fugenreinigung ist die, die nicht in Panik erfolgen muss. Wischen Sie nach dem Duschen überschüssiges Wasser ab, lüften Sie das Badezimmer und reinigen Sie die Fugen gelegentlich mit einem milden Reiniger.

In der Küche sollten Sie Flecken so schnell wie möglich aufwischen, bevor das Fett eintrocknet. Falls die Fugen mit der Zeit ihre Farbe verloren haben, können Sie sie mit einem Fugenmarker optisch auffrischen. Dies ersetzt zwar nicht die Reinigung, ist aber eine praktische kleine Verschönerungsmaßnahme für die Fliesen.

Fazit: Saubere Gelenke machen einen größeren Unterschied, als Sie denken.

Strahlend saubere Fugen können ein Badezimmer oder eine Küche optisch besser aufwerten als viele teure Dekorationen. Beginnen Sie mit schonenden Methoden, greifen Sie bei hartnäckigen Flecken zu stärkeren Mitteln und versiegeln Sie die Fugen abschließend.

Und wenn Sie fertig sind? Treten Sie einen Schritt zurück. Nicht, weil Sie die Fugen dramatisch bewundern müssen – sondern weil Sie es sich nach dieser Arbeit absolut verdient haben.

Seit 2004 bei Ihnen

Ab 2004 Wir recherchieren urbane Trends und informieren unsere Follower-Community täglich über das Neueste aus den Bereichen Lifestyle, Reisen, Style und Produkte, die mit Leidenschaft begeistern. Ab 2023 bieten wir Inhalte in den wichtigsten Weltsprachen an.