fbpx

Der beste French Toast: Rezept für himmlisches, originales „Pain Perdu“

Foto: envato

Haben Sie sich jemals gefragt, warum Ihr selbstgemachter French Toast eher einem traurigen, matschigen Pilz ähnelt, während der im Pariser Café einer flauschigen Wolke gleicht? Keine Panik, damit sind Sie nicht allein. Wir alle haben schon mal in unserer Verzweiflung nach einem schnellen Frühstück altes Brot vernichtet. Aber heute ändern wir das. Machen Sie sich bereit für eine kulinarische Revolution in Ihrer Küche, denn wir enthüllen das streng gehütete Geheimnis des perfekten, authentischen und absolut dekadenten „Pain Perdu“.

Das Geheimnis des echten Schmerzes: Die meisten von uns denken, es sei Französischer Toast Eine schnelle Lösung für das ausgetrocknete, traurige Stück Supermarkttoast, das schon seit drei Tagen auf der Küchentheke liegt und um Gnade fleht. Und obwohl „Pain perdu“ wörtlich übersetzt „verlorenes Brot“ bedeutet, heißt das nicht, dass Sie beim Zubereiten auf Ihren Lieblingsgeschmack verzichten müssen.

Die Franzosen, diese wahren Meister der kulinarischen Dekadenz, haben ein altes Bauernrezept zur Resteverwertung aufgegriffen und es elegant zu einer Kunstform erhoben, die in den renommiertesten Pariser Hotels mühelos auf Silbertabletts serviert werden könnte. Das wahre Geheimnis besteht nicht darin, das schlechteste und dünnste Brot im Haus in die Pfanne zu werfen, sondern das richtige auszuwählen und es gezielt und leicht antrocknen zu lassen.

Zutaten für ein echtes Pariser Märchen (French Toast)

Vergessen Sie Diättrends, Magermilch und Zuckerersatzstoffe. Wenn wir diesen echten, himmlischen Geschmack wiedererleben wollen, müssen wir Kalorien einfach ignorieren, zumindest für diese paar Minuten. (Sie kennen ja die goldene Regel: An Wochenenden und Feiertagen zählen Kalorien sowieso nicht.) Was braucht man also für das beste und wirklich originelle Rezept?

Zuerst das Brot. Für ein echtes French Toastie braucht man kategorisch normales Toastbrot. Stattdessen benötigt man Brioche oder ein besonders reichhaltiges Milchbrot (wie zum Beispiel Challah), das mindestens zwei bis drei Zentimeter dick geschnitten werden muss. Es sollte ein oder zwei Tage alt sein, denn nur so kann es die köstliche Flüssigkeit richtig aufnehmen, ohne einem kläglich in den Händen zu zerfallen.

Für unsere „Vanillecreme“ oder seidige Eimasse benötigen wir genau das:
– 3 große, frische Eier
– 200 ml Vollmilch
– 100 ml süße Sahne
– 2 Esslöffel brauner Zucker
– eine Prise Salz
– ein Teelöffel echter Bourbon-Vanilleextrakt
– Butter zum Backen

Chemie hinter dem Herd: Wie man Perfektion erreicht

Jetzt, wo wir all diese Köstlichkeiten vor uns haben, ist es Zeit für etwas Raffinesse. In einer flachen, weiten Schüssel (am besten einer Glasschüssel) Eier, Milch, Sahne, Zucker, Salz und Vanilleextrakt kräftig und gründlich verquirlen. So lange rühren, bis eine seidige Flüssigkeit entsteht.

Nun folgt der wichtigste Schritt: das Einweichen. Legen Sie die Briochescheiben vorsichtig in die Mischung. Das Brot muss die reichhaltige Flüssigkeit aufsaugen. Weichen Sie es etwa ein bis zwei Minuten pro Seite ein. Ist das Brot zu frisch, wird es matschig; ist es zu alt und zu hart, bleibt die Mitte trocken und labberig. Wir wollen die perfekte, goldbraune Mitte.

In der Zwischenzeit ein großzügiges Stück Butter in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen. Hier ein Profi-Trick, der die Amateure von den Profis unterscheidet: Geben Sie ein paar Tropfen neutrales Pflanzenöl hinzu, damit die Butter nicht anbrennt, während die hohe Hitze den Zucker im Brot karamellisiert. Sobald die Butter herrlich schäumt und duftet, legen Sie die Brotscheiben vorsichtig in die Pfanne. Braten Sie sie von jeder Seite etwa drei bis vier Minuten, bis die berühmte, wunderschöne, knusprige, goldbraune Kruste entsteht. Ihre Küche wird so unglaublich lecker duften, dass Ihre Nachbarn wahrscheinlich bald an Ihre Tür klopfen und nach dem Rezept fragen werden.

Foto: envato

Der letzte Schliff oder wie man wie ein Profi aufschlägt

Ihr perfektes, meisterhaft gebackenes „Pain Perdu“ ist nun fertig, doch unsere Stilgeschichte ist damit noch nicht zu Ende. Bitte vergessen Sie billigen Ahornsirup. Servieren Sie es warm, dezent mit einer Prise Puderzucker bestreut. Für den perfekten Abschluss geben Sie reichlich frische Beeren hinzu – Himbeeren, Brombeeren und Blaubeeren verleihen ihm die nötige fruchtige Säure, die die Reichhaltigkeit von Butter und süßer Sahne elegant ausgleicht.

Dieses Frühstück wird Herzen und Gaumen erobern. Guten Appetit!

Seit 2004 bei Ihnen

Ab 2004 Wir recherchieren urbane Trends und informieren unsere Follower-Community täglich über das Neueste aus den Bereichen Lifestyle, Reisen, Style und Produkte, die mit Leidenschaft begeistern. Ab 2023 bieten wir Inhalte in den wichtigsten Weltsprachen an.