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Drei Stellen im Gesicht, an denen fast niemand Sonnenschutzcreme aufträgt – aber an denen die Sonne am schnellsten ihre Spuren hinterlässt.

Foto: envato

Sonnenschutzmittel mit Lichtschutzfaktor (LSF) sind empfehlenswert. Die meisten Menschen schützen Wangen, Nase und Stirn, doch die Sonne erreicht oft auch ungeschützte Stellen. Die Folgen werden erst Jahre später sichtbar.

Es ist Sommer. Creme mit Lichtschutzfaktor (LSF) Es ist fast so selbstverständlich geworden wie eine Sonnenbrille. Wir wissen, dass wir sie jeden Tag aufsetzen müssen, auch wenn das Wetter nicht ganz klar ist.

Bei häufiger Anwendung jedoch Wir machen denselben Fehler! Wir konzentrieren uns auf die größten Gesichtspartien, während kleinere, aber stark exponierte Bereiche ungeschützt bleiben.

Es sind gerade diese vergessenen Winkel, die oft zu den ersten gehören, die wieder auftauchen. Altersflecken, vorzeitige Hautalterung oder noch schwerwiegendere Schäden durch UV-Strahlung.

Welche drei Stellen im Gesicht werden beim Auftragen von Sonnenschutzmitteln am häufigsten übersehen?

Sonnenschutzcreme und die Augenpartie

Viele Menschen vermeiden es, Sonnencreme zu nah an die Augen aufzutragen, weil sie Reizungen oder Sonnenbrand befürchten. Dadurch bleiben die Bereiche direkt unter den Augen, die äußeren Augenwinkel und die Partie um die Augenbrauen oft ungeschützt.

Das ist schade, denn es ist Haut um die Augen Die Haut ist im Gesicht am dünnsten. UV-Strahlung trägt in diesem Bereich schneller zur Bildung feiner Fältchen, zum Elastizitätsverlust und zu Pigmentveränderungen bei.

Falls herkömmliche Cremes Hautreizungen verursachen, wählen Sie eine Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor, die speziell für empfindliche Haut oder die Augenpartie entwickelt wurde. Sonnenbrillen mit UV-Schutz sind ebenfalls eine gute Alternative und reduzieren die Strahlenbelastung zusätzlich.

Die Ohren gehören zu den am stärksten exponierten Teilen des Gesichts.

Beim Auftragen von Sonnenschutzmitteln konzentrieren sich die meisten Menschen auf die Konturen ihres Gesichts, vergessen dabei aber völlig ihre Ohren.

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Das ist überraschend, da Ohren oft direkt zur Sonne ausgerichtetInsbesondere beim Spazierengehen, Radfahren, Sport treiben oder am Strand liegen. Dermatologen warnen seit Jahren davor, dass die Ohren zu den am häufigsten von Sonnenschäden betroffenen Hautstellen gehören.

Vergessen Sie nicht zu schmieren der obere Rand des Ohres, Ohrläppchen und auch die Gegend hinter den Ohren, wenn Sie kurzes Haar oder eine hochgesteckte Frisur haben.

Haaransatz und Kopfhaut

Eines der am meisten übersehenen Gebiete ist Kontakt zwischen Stirn und HaarBeim Auftragen von Sonnenschutzmitteln lassen wir oft ein paar Millimeter Platz frei, um fettiges Haar zu vermeiden.

Die Folge? Rötungen am Haaransatz, Schuppenbildung der Haut und ein langfristig erhöhtes Risiko für Pigmentflecken. Bei Menschen mit dünnem Haar oder einem breiten Scheitel ist das Problem noch ausgeprägter.

Foto: Freepik

Zum Schutz können Sie eine klassische Creme, ein Sonnenschutzspray oder ein schützendes Kopfhautpuder verwenden. Auf längeren Reisen ist ein einfacher Hut jedoch nach wie vor eine der besten Lösungen.

Wie viel Lichtschutzfaktor ist ausreichend?

Einer der häufigsten Fehler ist nicht nur das Auslassen einzelner Bereiche, sondern auch zu geringe Menge Produkt.

Für Gesicht und Hals empfehlen Experten in der Regel eine ungefähre Menge, die etwa zwei Finger voll SahneVerwendet man weniger, ist der tatsächliche Schutz oft viel geringer als der auf der Verpackung angegebene Schutzfaktor.

Es ist auch wichtig erneute BewerbungWenn Sie sich im Freien aufhalten, schwitzen oder schwimmen, sollten Sie den Sonnenschutz etwa alle zwei Stunden erneut auftragen.

Häufig gestellte Fragen zu Sonnenschutzmitteln

Foto: Pexels

Muss ich auch in der Stadt Sonnenschutzmittel verwenden?

Ja. UV-Strahlen erreichen die Haut auch beim Spazierengehen in der Stadt, beim Autofahren oder beim Sitzen am Fenster.

Ist Sonnenschutz auch bei bewölktem Wetter notwendig?

Ja. Ein Teil der UV-Strahlung dringt durch Wolken hindurch, daher wird ein Schutz das ganze Jahr über empfohlen.

Welchen Sonnenschutzfaktor sollte ich wählen?

Für den täglichen Gebrauch empfehlen Dermatologen in der Regel einen Lichtschutzfaktor von 30 oder 50, abhängig vom Hauttyp und der Sonneneinstrahlung.

Reicht eine Anwendung am Morgen aus?

Wenn Sie sich die meiste Zeit des Tages drinnen aufhalten, ist dies oft ausreichend. Bei längerer Sonneneinstrahlung ist jedoch ein erneutes Auftragen erforderlich.

Wenn Sie das nächste Mal morgens Sonnenschutzmittel verwenden, nehmen Sie sich zehn Sekunden mehr Zeit. Die Partie um Augen, Ohren und Haaransatz mag zwar nur einen kleinen Teil Ihres Gesichts ausmachen, aber genau dort können Sie den größten Unterschied für das Aussehen und die Gesundheit Ihrer Haut über Jahre hinweg bewirken.

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